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Reichstag

Berlin-Reichstag

Januar 31, 2026

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Der Reichstag in Berlin: Geschichte und Symbolik im Herzen der Hauptstadt

Der Berliner Reichstag zählt zu den bedeutendsten Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt und ist ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Das imposante Gebäude mit seiner charakteristischen Glaskuppel beherbergt heute den Deutschen Bundestag und symbolisiert wie kaum ein anderes Bauwerk die bewegte deutsche Geschichte und den Weg zur Demokratie.

Ein Gebäude mit bewegter Vergangenheit

Erbaut zwischen 1884 und 1894 nach Plänen des Architekten Paul Wallot, war der Reichstag ursprünglich der Sitz des Parlaments des Deutschen Kaiserreichs. Die Inschrift „Dem Deutschen Volke“ wurde erst 1916 am Portal angebracht – ein Bekenntnis zur Volksvertretung, das bis heute seine Gültigkeit bewahrt hat.

Das Gebäude überlebte zwei Weltkriege, den verheerenden Brand von 1933, der den Nationalsozialisten als Vorwand für die Einschränkung der Grundrechte diente, und die Teilung Deutschlands. Nach dem Mauerfall wurde der Reichstag zum Symbol der Wiedervereinigung. Die Verhüllung des Gebäudes durch die Künstler Christo und Jeanne-Claude im Jahr 1995 markierte einen wichtigen Moment im kulturellen Leben des wiedervereinigten Berlins.

Sir Norman Fosters architektonisches Meisterwerk

Die spektakuläre Glaskuppel, entworfen vom britischen Stararchitekten Sir Norman Foster, wurde 1999 fertiggestellt und ist heute das Wahrzeichen des modernen Berlins. Sie steht für Transparenz in der Politik – Besucher können von der Kuppel aus direkt in den Plenarsaal schauen und damit symbolisch den Abgeordneten über die Schulter blicken.

Die ausgeklügelte Konstruktion dient zudem als nachhaltiges Belüftungssystem. Ein Spiegel-Trichter im Inneren der Kuppel lenkt Tageslicht in den Plenarsaal, während eine spiralförmige Rampe den Besuchern einen 360-Grad-Blick über Berlin ermöglicht.

Besuchermagnet mit Bildungsauftrag

Jährlich zieht der Reichstag über zwei Millionen Besucher an, die nicht nur die beeindruckende Architektur bewundern, sondern auch mehr über die deutsche Demokratie erfahren möchten. Der Eintritt ist kostenlos, eine Voranmeldung jedoch erforderlich. Besonders empfehlenswert ist der Besuch in den Abendstunden, wenn die beleuchtete Kuppel einen magischen Anblick bietet und die Dachterrasse einen atemberaubenden Blick über die nächtliche Hauptstadt gewährt.

Anfahrt von der Anwaltskanzlei Dr. Lipinski zum Reichstag

Von unserer Kanzlei in der Katharinenstraße 9 in Berlin-Wilmersdorf erreichen Sie den Reichstag am bequemsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nehmen Sie die U-Bahnlinie U7 von der Station Blissestraße bis zum Bahnhof Fehrbelliner Platz. Dort steigen Sie in die U3 Richtung Nollendorfplatz um und fahren bis zur Haltestelle Wittenbergplatz. Hier wechseln Sie zur U2 Richtung Pankow und fahren bis zur Station Potsdamer Platz. Von dort sind es etwa 15 Gehminuten zum Reichstag, vorbei am Brandenburger Tor. Die Gesamtfahrzeit beträgt etwa 45 Minuten. Alternativ können Sie ein Taxi nehmen, was je nach Verkehrslage etwa 20-30 Minuten dauert.

Entdecken Sie weitere Berliner Geschichte

Nach Ihrem Besuch im Reichstag möchten wir Ihnen einen weiteren geschichtsträchtigen Ort Berlins ans Herz legen: den Checkpoint Charlie. Dieser berühmte Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin verkörpert wie kaum ein anderer Ort die Teilung der Stadt während des Kalten Krieges. Während der Reichstag für die parlamentarische Geschichte Deutschlands steht, erzählt der nur etwa 2,5 Kilometer entfernte Checkpoint Charlie von der Teilung der Stadt, dramatischen Fluchtgeschichten und der Konfrontation der Weltmächte. Ein Besuch beider Orte vermittelt Ihnen ein umfassendes Bild der bewegten Berliner Geschichte des 20. Jahrhunderts.

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Über den Autor

Dr. Uwe Lipinski

Dr. Uwe Lipinski ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht. Seit vielen Jahren begleitet er komplexe Verfahren, in denen Bürgerinitiativen, Kommunen und öffentliche Institutionen aufeinandertreffen. Seine Expertise liegt in der Analyse rechtlicher, demokratischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge – stets mit dem Ziel, Grundrechte zu schützen und faire Entscheidungsprozesse zu fördern.

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in München und seiner Promotion zum Thema Demokratische Teilhabe und kommunale Selbstverwaltung arbeitete Dr. Lipinski zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Lehrstuhl für Öffentliches Recht. Heute vertritt er Mandanten bundesweit in verfassungsrechtlich relevanten Verfahren und veröffentlicht regelmäßig juristische Fachbeiträge.

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