Tempelhofer Feld: Berlins einzigartiger Freizeit- und Erholungsraum
Mitten im Herzen Berlins erstreckt sich eine urbane Oase der besonderen Art: das Tempelhofer Feld. Mit seinen 355 Hektar zählt es zu den größten innerstädtischen Freiflächen weltweit und bietet Berlinern wie Besuchern einen faszinierenden Mix aus Geschichte, Freizeit und Naturerleben.
Vom Flughafen zum Freizeitparadies
Wo einst Flugzeuge starteten und landeten, tummeln sich heute Skater, Radfahrer, Jogger und Spaziergänger. Nach der Schließung des Flughafens Tempelhof im Jahr 2008 wurde das weitläufige Gelände der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und hat sich seither zu einem beliebten Freizeitareal entwickelt. Die beiden ehemaligen Start- und Landebahnen mit einer Länge von über zwei Kilometern bieten perfekte Bedingungen für sportliche Aktivitäten jeglicher Art.
Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
Das Tempelhofer Feld beeindruckt durch seine Vielseitigkeit. Hier findet jeder sein persönliches Vergnügen: Kitesurfer nutzen den steten Wind auf dem offenen Gelände, Gärtner bewirtschaften die urbanen Gemeinschaftsgärten, Grillbegeisterte treffen sich in den ausgewiesenen Bereichen, und Naturliebhaber beobachten die überraschend vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die sich hier angesiedelt hat.
Besonders an Wochenenden und an sonnigen Tagen herrscht auf dem Feld ein buntes Treiben. Von Drachensteigen über Yoga-Gruppen bis hin zu improvisierten Picknicks – die kreative Nutzung des Raumes kennt kaum Grenzen.
Historische Bedeutung
Das imposante Flughafengebäude, eines der größten zusammenhängenden Bauwerke Europas, zeugt von der bewegten Geschichte des Ortes. Während der Berlin-Blockade 1948/49 diente Tempelhof als Lebensader für die Westberliner Bevölkerung – die legendäre Luftbrücke versorgte die Stadt mit lebenswichtigen Gütern. Heute beherbergt das Gebäude diverse Veranstaltungen und kann bei Führungen besichtigt werden.
Zukunftslabor und Erholungsraum
Nach einem erfolgreichen Volksentscheid im Jahr 2014 bleibt das Tempelhofer Feld in seiner jetzigen Form erhalten – ein Triumph für die Berliner Bürgerinitiative, die sich gegen eine Bebauung des Areals einsetzte. So dient diese einzigartige Freifläche weiterhin als urbanes Experimentierfeld, das den Geist der Stadt widerspiegelt: offen, kreativ und immer in Bewegung.
Anfahrt vom Kanzleisitz
Um von der Anwaltskanzlei Dr. Lipinski (Katharinenstraße 9, 10711 Berlin) zum Tempelhofer Feld zu gelangen, haben Sie mehrere Möglichkeiten: Mit dem Auto fahren Sie über den Kurfürstendamm und die Bundesallee Richtung Süden, dann weiter über die Sachsendamm-Brücke zum Tempelhofer Damm – die Fahrt dauert je nach Verkehrslage etwa 20-25 Minuten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nehmen Sie die U-Bahn U7 von Blissestraße bis Mehringdamm und steigen dort in die U6 Richtung Alt-Mariendorf um. Am U-Bahnhof Platz der Luftbrücke oder Paradestraße aussteigen – Sie stehen dann direkt vor den Eingängen zum Tempelhofer Feld. Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert etwa 30-35 Minuten und bietet einen stressfreien Zugang zu diesem beeindruckenden städtischen Freiraum.
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